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Christiane Michel-OstertunChristiane Michel-Ostertun

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Vier Weihnachtslieder

Weihnachtslieder mit modernen Texten können eine Verbindung der vertrauten alten Weihnachtsgeschichte mit unserer heutigen Zeit herstellen. Auch hört man manche alte Texte neu, wenn sie im Zusammenhang mit aktuellen gehört werden. Diese vier Weihnachtslieder sind variierte Strophenlieder für Chor, bei denen die Melodie nicht immer im Sopran liegt.

Bei „Heute wie damals“ kann man den gesamten Text auf den Satz zur ersten Strophe singen. Deutlich abwechslungsreicher wird eine Aufführung durch die kleinen Varianten, die jede Strophe bietet.

„Maria und Elisabeth“ ist als Mittelteil zu der bekannten Motette „Übers Gebirg Maria geht“ komponiert. Die Begleitung der Solostimme besteht ausschließlich aus Zitaten des Satzes von Johann Eccard in ruhigen Notenwerten, die mehrmals wiederholt werden. Eine Aufführung für Solo-Sopran und Chor ist genauso denkbar wie eine reine Chorversion. „Die Hirten“ hat als Hauptstimme den Bass mit der Melodie „Lobt Gott, ihr Christen alle gleich“.

Auch „Die Weisen“ wird eingerahmt von einem alten, bekannten Satz. Die Hauptstimme liegt im Alt und knüpft an Motive der Melodie von Praetorius an. Die Vertonung des Textes ist bildlich gedacht: Im Sopran flimmert der Stern, in den Männerstimmen „hört“ man die Ruhe der Wüste, das Näherkommen der Weisen erkennt man daran, dass jede neue Strophe einen Ganzton höher erklingt als die vorangegangene. Deshalb steht der Praetorius-Satz zu Beginn in Es-Dur und am Ende in Fis-Dur. Für die letzte Strophe wurde eine Überstimme ergänzt.

Die vier Sätze können einzeln oder zyklisch aufgeführt werden

Erschienen im Strube-Verlag.